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Abschlussbericht:
8 000 Fans sorgten für Volksfeststimmung bei der 4 x 4 Trial EM in Dornbirn
Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Die „JM“ 4 x 4 Trial EM in Dornbirn ist Geschichte und die 140 Starter aus 13 Nationen haben drei Tage lang für viel Furore im Ländle und dem gesamten Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Liechtenstein gesorgt. Noch nie zuvor gab es eine solch` einzigartige Demonstration an fahrerischem Können und spektakulären „Bergduellen“. Noch nie zuvor kamen so viele Zuschauer zu einer Trial Veranstaltung. Noch nie zuvor sah der Steinbruch Rhomberg eine derart große „Familienwanderung“...
Jubelgesänge und lachende Fans Mit dem Slogan „Der Berg brüllt“ trafen die Organisatoren des 4 x 4 Trial Club Vorarlberg rund um Werner Walser, Walter Bösch, Günter Oberscheider, Wolfgang Ender, Tim Richardson, Sigi Schweiger und den vielen, vielen anderen freiwilligen Helfern den Nagel auf den Kopf. Die 30 verschiedenen Sektionen boten alles, was das Herz der Fahrer höher schlagen ließ. Einzigartiges Hillclimbingspektakel, umgestürzte Fahrzeuge, offene Mundpartien der Zuschauer über die hervorragenden Leistungen der Sportler und noch mehr spektakuläre fahrerische Glanzpunkte waren willkommene Highlights für die über 8000 begeisterten 4 x 4 Fans. Mit viel gelebter Euphorie wurden die eindrucksvollen Boliden den Berg „hinaufgejubelt“ und damit für ein begeisterndes Trial Feuerwerk mit Volksfeststimmung in der idealen Location „Steinbruch Rhomberg“ gesorgt.
Der Trial Sport lebt Die fahrerischen Lehrstunden sorgten rund um die Uhr auf und neben dem Steinbruch für den richtigen Spaßfaktor und wurden auch durch die Rückmeldungen der Teilnehmer und Fans unterstrichen. Insider aus Schweden und Finnland brachten die gute Stimmung innerhalb der großen Trial Familie auf den Punkt: „Das war die schönste und beste EM, die wir bisher erlebt haben“, sprachen es, stiegen in ihren Prototypen mit 450 PS ein und ab ging`s wieder über den nächsten Steilhang.
Gratulation Der veranstaltende 4 x 4 Trial Club Vorarlberg hat seine Bewährungsprobe bestens bestanden und kann stolz in den Rückspiegel blicken. Der 4 x 4 Trial Sport lebt und wurde seit diesem Wochenende aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Das ist gut so. 8000 Fans bei der 4 x 4 Trial EM können sich nicht irren. Keep On Trial!
Der 4 x 4 Trial Club Vorarlberg bedankt sich bei allen Sportlern, Zuschauern, freiwilligen Helfern, Sponsoren, Anrainern, usw. für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und das Teamwork. Herzlichen Dank!
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Pressebericht vom Samstag:
"Tag 1" der EM - Die Entscheidung naht....
„Da fliegt mir doch gleich das Blech weg“ – Nicht nur für die „Männer in den rutschenden Kisten“ war der erste Tag der „JM“ 4 x 4 Trial Europameisterschaft eine ganz besondere Herausforderung. Sowohl vom sportlichen als auch vom wetterbedingten Umfeld her gesehen, wurden Mensch und Maschine auf den internationalen Prüfstand gestellt. Die 140 besten Starter in Sachen Fahrzeugbeherrschung hatten in den verschiedenen Sektionen alle Hände voll zu tun, sich mit den nassen Bedingungen anzufreunden.
Viele Highlights Egal ob Vollgasschotterstrecke, riesige Felsbrockenpiste oder auch „nur“ eine rutschige Schlammfahrt mit 45 Grad Neigung . Viele Rutschduelle, einige hängengebliebende Fahrzeuge und noch mehr spektakuläre fahrerische Glanzpunkte waren willkommene Highlights für die zahlreich erschienenen 4 x 4 Fans. Obwohl sich Petrus zumindest am ersten Tag nicht als Trial Freund outete, pilgerten bereits viele Fans in das internationale Trial Eldorado Dornbirn.
Unter der Kühlerhaube tut sich was „So etwas habe ich noch nie gesehen“, „Das sind einmalige Leistungen der Fahrer“ tönte es unter lauten Anfeuerungsrufen und Kuhglockengebimmel der verschiedenen Daumendrücker durch den Dornbirner Steinbruch. Egal ob einmaliger 450 PS Koloss aus Finnland, gigantischer Prototyp aus England, Suzuki Jeep mit einer Anreise von über 12.000 km oder ein Smart Special. Die Fans kamen auch im Fahrerlager voll auf ihre Kosten und konnten den stolzen Fahrzeugbesitzern und deren „ rollenden Lieblingen“ unter die Kühlerhaube schauen...
Eine Großfamilie Während in anderen Sportarten der „nasse Segen von oben“ meistens für frustierte Teilnehmer sorgt, gab es in Dornbirn keinen Teilnehmer, der vor den Wetterverhältnissen kapitulierte. Bewaffnet mit Wetteranzügen und guter Laune wurden die einzelnen Sektionsabschnitte mehr oder weniger erfolgreich hinter sich gebracht und anschließend im Festzelt mit den Kollegen und Konkurrenten diskutiert. 4 x 4 Trial EM Organisationschef Walter Bösch kennt die Szene in- und auswendig und hat deshalb auch die passende Erklärung für die „Gute Laune Garantie“ der Teilnehmer parat: „Wir sind alle eine große Familie und haben solche Wetterverhältnisse schon mehrfach erlebt. Es macht trotzdem sehr viel Spaß“.
Es wird spannend Einen entsprechenden Spaßfaktor gibt es sicherlich heute den ganzen Tag zu sehen. Nachdem sich gestern die Teilnehmer ihre fahrerischen Lehrstunden im ungewohnten Gelände geholt hatten, geht es heute ab 07.30 Uhr so richtig zur Sache. Die Zuschauer können sich auf einmalige fahrerische Leistungen freuen, die man im Ländle nicht mehr so schnell zu sehen bekommt. Mittendrin im Getümmel der PS Giganten rechnen sich natürlich noch einige Starter große Chancen für den Europameistertitel im 4 x 4 Trial aus. Die Entscheidung naht....
Finaltag „JM“ 4 x 4 Trial EM in Dornbirn Sonntag, 25.7.2004 |
Pressekonferenz am 20. Juli 2004
| Der Countdown läuft.... Mit einer grossen Pressekonferenz wurde offiziell der Startschuß zur 4 x 4 Trial EM 2004 in Dornbirn gegeben. In Anwesenheit von zahlreichen in- und ausländischen Journalisten präsentierte das OK der Großveranstaltung die verschiedenen Highlights und spektakulären Bewerbe der internationalen Könner auf vier Rädern. Die vielen Fragen und das grosse Interesse der Journalisten zeigten, daß der 4 x 4 Trial Sport auch in unseren Breitengraden immer attraktiver für alle Publikumssparten wird. Bei einem gemeinsamen "up and down" im Renngelände konnten die Journalisten die vielen spektakulären Manöver hautnah unter die Lupe nehmen und ganz Mutige sogar im Cockpit eines Boliden einige Runden als Beifahrer drehen. Großes Staunen und viel "Ehrfurcht" vor den Fahrern waren die "logische" Folge der Journalisten... Nicht nur die Journalisten freuen sich auf die 4 x 4 Trial EM in Dornbirn! |
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Interview mit Markus Lampert, am 20. Juli 2004
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Wenn Spielzeuge immer größer und teurer
werden...
Sie reiten beeindruckend den Berg hinauf
oder sind auch das eine oder andere Mal schon den Berg hinuntergestürzt.
Der Trial Sport ist in unseren Breitengraden zwar noch nicht so bekannt
wie in Finnland & Co, trotzdem begeistern sich immer mehr für dieses
besondere Bergspektakel. Eindrucksvolle Fahrzeugbeherrschung, feine
"Manieren" zwischen Mensch und Maschine und ein gewisses Kribbeln
faszinieren auch den seit 1990 fahrenden Götzner Trial Spezialisten
Markus Lampert. Die am kommenden Wochenende in Dornbirn
stattfindende "JM" 4 x 4 Trial Europameisterschaft ist für den unter
englischer Flagge startenden Range Rover Besitzer das Highlight des
Jahres.
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Was ist für dich das Besondere am Trial
Fahren?
Was mich immer fasziniert, ist die Kombination und das Zusammenspiel Mensch und Maschine.
Dabei
auf's Trial Fahren bezogen, ist sich mit einem Fahrzeug im Gelände zu
bewegen, die Hindernisse zu sehen und das Beste, was das
Fahrzeug hergibt, herauszuholen.
Ist Trial ein Einzelgängersport oder muss
man sich dabei auch auf Kollegen verlassen?
Trial ist keine Einzelgängersportart, wobei man auch alles komplett alleine machen kann. Ich bevorzuge es, mit einem Beifahrer
zu
fahren, denn je grösser das Fahrzeug ist, desto schwieriger wäre es
alleine zu fahren.
Wie viel Zeit und Geld investierst du in den
Trial Sport?
Die Zeit nehm ich mir, wie jeder andere, der diese für sein Hobby aufbringt.
Geld
ist so eine Sache - da alles Hobby ist, fragt eigentlich niemand, was es
kostet.........
Was für einen Stellenwert hat die EM in
Dornbirn für dich?
Für mich hat jede EM einen hohen Stellenwert, denn da kann man sich wirklich mit vielen anderen aus verschiedenen Nationen messen.
In
Dornbirn finde ich das soweit super, dass die Anreise dahin
erschwinglich ist :-)
Was
ganz toll ist, so bekommen wir die Möglichkeit unsere Sportart
(Trial fahren) mehr vorzuzeigen und dadurch auch andere dazu zu
bewegen, an unserer Sportart teilzunehmen.
Wieso startet ein Vorarlberger für England?
Ich hatte mich qualifiziert für einen Startplatz in der Gruppe "Original". Da sich das Reglement etwas änderte, war es mit meinem Fahrzeug
nicht
mehr möglich, in dieser Gruppe zu starten. Jetzt stellten sich für mich
zwei Fragen:
1)
Fahrzeug-Rückbau auf "Original"
2)
Starten in der nächst höheren Gruppe "Standard"
Nachdem
in der Gruppe "Standard" in Österreich kein Startplatz mehr frei
war, habe ich mich entschieden, den Startplatz "Original" für
Österreich
aufzugeben und in der nächst höheren Gruppe "Standard" für England zu
starten.
England
aus dem Grund, weil ich in England beim Verein "AWDC" Mitglied bin und
da noch ein Startplatz in der Gruppe "Standard" frei war.
Ist die Strecke in Dornbirn vergleichbar mit
ähnlichen Strecken bei anderen Großveranstaltungen?
Es hat
jede Veranstaltung sein eigenes Flair - in Bezug auf die Strecke oder
Geländebeschaffenheit (Steine, Schotter, Schlamm, Erde, Wald) etc.
Warum ist aus deiner Sicht das
Zuschauerinteresse in Finnland & Co weit höher, als bei uns in
Vorarlberg/Österreich?
In den
Nordländern - sei es England, Finnland, Norwegen, Schweden usw. -
hat Motorsport einen sehr hohen Stellenwert.
Man
kann das im Vergleich sehen - wie bei uns Fußballveranstaltungen
sind, sind in den Nordländern Motorsportveranstaltungen.
Zum
Beispiel ist es in England möglich, jedes Wochenende an einer
Geländewagen-Trial-Veranstaltung teilzunehmen.
Was antwortest du einem Kritiker, der
behauptet "Trial ist kein Sport, sondern nur ein Auf- und Abfahren im
Gelände"
Dem
kann ich nur sagen: komm und schau Dir das ganze mal an, um Dir selber
ein Bild zu machen.
Zudem
muss ich sagen, ist es ja gut, dass nicht jeder dasselbe Hobby hat, denn
es ist auch nicht jeder mit derselben Frau verheiratet :-)
Wie viele Fahrzeuge besitzt du für das
Trial?
Ich
besitze einen Range Rover, Bj 1976 - 3,5l - V8 - den ich mir für's
Trial Fahren hergerichtet und aufgerüstet habe.
Bist du mit deinem Fahrzeug schon einmal "abgestürzt"
Mit
diesem Fahrzeug nicht. Vor ca. 8 Jahren hatte ich mal einen kompletten
Überschlag ebenfalls mit einem Range-Rover.
Was sind in ein paar Worten ausgedrückt, für
dich der große Sinn und das besondere Feeling beim Trial?
Wie die
Frauen immer sagen - der Mann bleibt sein Leben lang ein Kind, nur
die Spielzeuge werden grösser und teurer !!
Für
mich ist es immer wieder ein Reiz, an's Limit meines Können's und meines
Fahrzeuges zu gehen und immer wieder überrascht zu sein,
was
wirklich alles möglich ist, wenn Fahrzeug und Fahrer eine Einheit sind.
Steckbrief: Markus
Lampert
Wohnort:
Im Buch 29a, 6840 Götzis
Familienstand:
verheiratet
größter sportlicher Erfolg bisher : Vizestaatsmeister
2002, 10. Platz Europameisterschaft in Italien 2003
Hobbies:
Trial fahren....... wenn noch Zeit bleibt - Ski fahren, Schwimmen,
Wandern
Lebensmotto:
wichtig ist, dass man Spass dabei hat, egal was man tut
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